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Die schönsten Strände Spaniens

Vamos a la Playa


Küste und Strände

Die Costa Brava, die Costa del Sol, die Costa Verde, die Costa da Morte, die Balearen und die Kanarischen Inseln sind einige der zahlreichen spanischen Küstengebiete; historische Badeorte, die Strandvergnügen und frische Bergluft miteinander verbinden und auf dem Meeresgrund herrliche Schätze bereithalten.

Die Küsten sind geprägt von bunten Wellenbrechern, die das ganze Jahr über ins warme Licht der spanischen Sonne getaucht sind, und von zahllosen Festungen, die sich entlang dem Meeresufer erheben. Unvergessliche, dynamische Küsten, geliebt und ersehnt von Sonnenhungrigen, Badefreunden und Geschichtsliebhabern, die mit offenen Armen jeden empfangen, der sie kennen lernen will.

Quelle: Spaininfo

Costa Brava

Costa Brava (zu dt.: wilde Küste) ist die heute schon klassische Bezeichnung für die Küste der Provinz Girona, die vom Mittelmeer und den Pyrenäen begrenzt wird. Natur, Klima und Geschichte scheinen bei der Entstehung dieser Landschaft von eigenwilligem Reiz im Wettstreit zueinander gestanden zu haben.

Diese Landschaft ist nur schwer zu erfassen und bezaubert durch die Blau- und Grüntöne des Meeres, die sich von der üppigen Vegetation abheben. Der goldfarbene Sand bildet dabei herrliche Kontraste zu den Ockertönen der Erde. Bei einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 16ºC und mäßigen Niederschlagsmengen erhellen 2500 Sonnenstunden pro Jahr das historische und künstlerische Erbe, das von einer reichen Vergangenheit zeugt, deren Herzschlag der Besucher ergründen kann.

Die 214 km lange Küste der Costa Brava erstreckt sich von der Stadt Blanes im Süden, die von der Küste El Maresme und dem Gebirge El Montseny umrahmt wird, bis Port Bou an der französischen Grenze im Norden. Strände, Buchten, Steilküsten und Wälder wechseln sich mit weltbekannten Orten ab: S’Agaró, Tossa de Mar, Begur, Cadaqués und Port Lligat. Aufgrund der modernen touristischen Infrastruktur ist die Costa Brava eines der herausragendsten Urlaubsziele Spaniens.

Costa Dorada

Die Costa Dorada im Süden Kataloniens ist mit ihren Dörfern und Städtchen am Meer ein Gebiet mit tiefverwurzelter Fischertradition. 

Die Strände sind lang und feinsandig. Durch das große Angebot an Ferienwohnungen in dem Gebiet ist die Costa Dorada ein bevorzugter Ort für Familien, der sich für Kinder und ältere Menschen gut eignet und Ruhe und Erholung bietet. Die 20 Gemeinden, aus denen die Costa Dorada besteht, erstrecken sich über einen Küstenstreifen von 216 km Länge und 786 ha weiträumigen Stränden mit weichem, sauberem Sand und klarem Wasser von geringer Tiefe. Zwischen Meer und Gebirgskette eingebettet liegen weite Gebiete mit ruhigen Dörfern und bebauten Felder, auf denen sich Weinstöcke, Olivenhaine und Johannisbrotbäume mit Haselnussträuchern, Mandelbäumen und Obst- und Gemüseanbau abwechseln. Insgesamt verfügt das Gebiet mit seinen Hotels, Campingplätzen und Ferienwohnungen über eine Aufnahmekapazität von mehr als 500.000 Gästen und zählt pro Jahr durchschnittlich 3.500.000 Besucher.

Costa Blanca

Die Costa Blanca umfasst den Küstenstreifen der Provinz Alicante und weist eine typisch mediterrane Landschaft auf.

Der Reisende kann sich für jeden Winkel dieser Küste entscheiden, von den lebendigsten und kosmopolitischen Städten bis zu Orten unweit des Meeres, die noch heute ihre ländliche Atmosphäre bewahren. In jeden Fall lohnt es sich, in die benachbarten Gegenden zu fahren und das zu entdecken, was man gemeinhin als Mittelmeerlandschaft kennt. Von den Tälern, in denen besitzt die Costa Blanca viele verschiedene Reize. Auch das Klima weist Unterschiede auf.

Während im Allgemeinen milde Temperaturen überwiegen und der Jahresdurchschnitt mit wenig Niederschlägen bei etwas über 17°C liegt, gibt es im Gebirge im Norden logischerweise mehr Niederschläge als in den Niederungen bei Elche und Orihuela. Mandelbaumfelder, Weinstöcke, Obst- und Gemüsegärten und herrliche Palmenhaine bilden eine in Europa einzigartige Vegetation.

Costa Azahar

An der spanischen Mittelmeerküste liegt Castellón, die nördlichste Provinz der Autonomen Region Valencia. Castellón, die Costa del Azahar ist eine Gegend voller Kontraste.

 Gegensätze, deren Ursprung auf die orographischen Gegebenheiten zurückzuführen ist. Obwohl die Hauptstadt Castellón de la Plana heisst, gibt es in der Provinz insgesamt mehr Berge als Ebenen. Im Gegensatz zum Küstengebiet, das sich mit seinem Apfelsinenanbau wie ein unendlicher grüner Teppich ausbreitet, ist die Landschaft im Landesinneren herb und wild.

Dort gibt es Gegenden voller Geschichte und Baudenkmäler, mit herrlichen Landschaften, die glücklicherweise nicht vom Menschen verändert wurden und deshalb heute vielleicht noch genau so aussehen wie vor Hunderten von Jahren.

Costa del Sol

Die Costa del Sol erstreckt sich über 161 km entlang der Mittelmeerküste der Provinz Málaga. 

Dieser Küstenstreifen ist durch eine Gebirgskette, die an manchen Stellen bis ans Meer reicht, vor den kalten Nordwinden geschützt. Sie ist geprägt von ausgedehnten Stränden, Buchten, die zwischen den steil abfallenden Felswänden halb versteckt liegen, sowie von Sport- und Fischerhäfen. Aufgrund des milden Klimas, der geringen Niederschläge und der sanften Meeresbrise gedeiht hier eine subtropische Vegetation aus Palmen, Zypressen, Bugainvilleas, Oleandersträuchern und Hibiskus. Einer der größten Reize dieser Küste, die den ganzen Zauber der Mittelmeerlandschaft und -kultur in sich vereint, ist sicherlich die kontrastreiche Landschaft: Gebirge, bewirtschaftete Täler und das Meer - all dies in unmittelbarer Umgebung. Heute sind zu den ländlichen Dörfern touristische Feriensiedlungen, Sporthäfen, Golfplätze, Freizeitzentren, Festsäle und viele andere touristische Reize hinzugekommen, wobei es erfreulicherweise gelungen ist, das traditionelle, friedliche Flair dieser Orte sowie deren eigenen Charakter zu bewahren. Der Strandurlaub mit allen seinen Vorzügen, die man in diesem Küstenstreifen geniessen kann, ist jedoch nicht das einzige, was die Costa del Sol zu bieten hat: Ohne lange Fahrten kann der Besucher die einzigartigen Merkmale der andalusischen Kultur kennen lernen. Neben den Folklore-Darbietungen in den Urlaubszentren hat man auch die Möglichkeit, an den lebendigen traditionellen Festen teilzunehmen.

Die Fiestas, die Feierlichkeiten in der Karwoche, die Gesangswettbewerbe und die Stierkämpfe sind vor allem den Reisenden zu empfehlen, die sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden geben. Genießer, die die lokalen Spezialitäten der allgegenwärtigen internationalen Küche vorziehen, werden der Versuchung, die Weine der Region in der gemütlichen Atmosphäre der alten Weinkeller zu kosten oder auch den Pescadito Frito (frittierter Fisch), der nach den anspruchsvollen Rezepten der traditionellen Küche zubereitet wird, nur schwer widerstehen können.

Costa de la Luz

Die Costa de la Luz, die Küste des Lichts, zieht sich in Sichelform von Ayamonte bis nach Tarifa, von der Mündung des Guadiana bis hin zur Strasse von Gibraltar mit ihren unendlichen, von Kiefernwäldern gesäumten, feinsandigen Stränden. 

Die Costa de la Luz besteht aus Sand und Sonne. Die Flüsse teilen sich in mehrere Arme bevor sie das Meer erreichen. Im Marschland, in den vom Meer überfluteten sumpfigen Flussmündungen und Salzgruben vermischen sich Wasser und Land. Seinen Namen verdankt dieser Küstenstreifen dem strahlenden Licht, das die makellosen Strassen, die weißgetünchten Wände und die goldschimmernden Dünen noch heller erscheinen lässt, und den silbernen Reflexen des Meeres, den einzigen Grautönen in diesem farbenfrohen Land. Weiter landeinwärts findet man abwechslungsreiche Landschaften mit rauen Gebirgen, fruchtbarem Ackerland, Weideland für Kampfstiere, weltberühmten Weingärten und versteckten Dörfer, wo die Uhren langsamer zu ticken scheinen. Der Frühling ist geprägt von farbenprächtigen Blumenmeeren, von traditionellen Feiern sowie von religiösen Wallfahrten und Festlichkeiten. Der Winter ist mild und sonnig und das Ziel von Millionen von Zugvögeln.